Konnektivität für entlegene Regionen

Konnektivität bildet das Fundament digitaler Integration. Und digitale Netze sind die Infrastruktur der Inklusion. Als erster Schritt unserer Strategie zur digitalen Integration arbeiten wir daran, zugänglichere und benutzerfreundlichere Verbindungen aufzubauen.

Laut GSMA haben mehr als 1 Milliarde Menschen keinen Zugang zu mobilen Breitbanddiensten, während weitere 3,8 Milliarden Menschen noch vollständig offline sind. Das ist die Hälfte der Weltbevölkerung. Um die 1 Milliarde Menschen auf der Welt zu verbinden, die noch keinen Zugang zu mobilem Breitband haben, entwickelt Huawei fortlaufend innovative Lösungen und installiert Basisstationen schnell und kostengünstig.

Wir nutzen unsere technologischen Innovationen, um Basisstationen leichter zu machen und sie mit Solarstrom zu betreiben, was die Kosten für den Netzaufbau erheblich reduziert. Dank dieser Fortschritte haben wir schon vielen Menschen in abgelegenen Gebieten ermöglicht, heute effektive Kommunikationsdienste zu nutzen.


Die nördlichste Basisstation der Welt: Schneller Mobilfunk am Polarkreis

Die nördlichste Basisstation der Welt steht auf der Spitzbergen-Inselgruppe im Arktischen Ozean. Huawei hat dort im Mai 2011 ein drahtloses Breitbandnetz aufgebaut – das erste LTE-Netz überhaupt in der Region, die zu den nördlichsten noch besiedelten Gebieten der Erde zählt. Die Inseln liegen in unmittelbarer Nähe des Polarkreises, die Temperaturen sinken häufig auf bis zu -50°C. Um die nötige Ausrüstung in diese entlegene Region zu transportieren, hat unser Team alle Register gezogen: Neben Schneemobilen und Gabelstaplern waren auch Hubschrauber und kleine Flugzeuge im Einsatz. Selbst für unsere erfahrensten Ingenieure war dies ein neue Herausforderung: Wo sonst muss man sich permanent auf Begegnungen mit einheimischen Eisbären gefasst machen. 


Zur Not auch mit dem Ochsenkarren: Aufbau modernster Kommunikationsinfrastruktur für entlegene Dörfer in Kambodscha

Im Jahr 2011 führte Huawei in Kambodscha ein Großprojekt durch, um die vielen entlegenen Dörfer des Landes an das Mobilfunknetz anzuschließen. Einige der Dörfer lagen verstreut über dichte Wälder und waren bis dato fast vollständig von der Außenwelt isoliert – Orte, an denen man nicht einfach so vorfährt. Um dorthin zu gelangen, setzten unsere Ingenieure auf Motorräder und Ochsenkarren. Manchmal ging es mangels Straßen auch nur zu Fuß weiter. Aber die Anstrengungen haben sich gelohnt: Am Ende konnte das Huawei-Team den Dorfbewohnern Zugang zu modernster Telekommunikationstechnologie verschaffen und so den Zugang zur Außenwelt erleichtern. 


Mobilfunk auf dem Mount Everest: Aufbau von Basisstationen 6.500 m über dem Meeresspiegel 

 Im August 2007 hat Huawei Basisstationen am Mount Everest installiert, in 5.200 und 6.500 Metern Höhe. Ziel war es, ein Mobilfunknetz aufzubauen, das alle wichtigen Bergsteigerrouten und -lager abdeckt und miteinander verbindet. Wie auf dem „Dach der Welt“ zu erwarten, mussten unsere Ingenieure dabei Wind und Wetter trotzen: Das Wetter auf dem Plateau änderte sich ständig, und die einzelnen Standorte wurden häufig von Wind und Schnee heimgesucht. Dem Team blieb in diesem unwegsamen Gelände nichts anderes übrig, als einzelne Materialien von Hand die letzten Meter den Berg hinauf zu tragen. Nach 10 Tagen harter Arbeit war es vollbracht: Das Mobilfunknetz auf dem Mount Everest stand – ein enormer Fortschritt für die Absicherung der Bergsteiger. 


Erdarbeiten in der sengend heißen algerischen Wüste 

Ouargla ist eine Provinz im Osten Algeriens, wo Städte und Dörfer weit verstreut in einem weitläufigen Wüstengebiet liegen. Um die Kommunikationsnetzwerke zwischen diesen abgelegenen Orten zu erweitern, haben Huawei-Teams schwierigsten Bedingungen getrotzt: Die Temperaturen erreichen dort 40 bis 50°C und regelmäßige Sandstürme erschwerten die Arbeit zusätzlich. 


Mit dem Hubschrauber auf die Gipfel der Anden 

Für einen chilenischen Kunden installierte Huawei 2001 auf dem Gipfel der Anden mehrere Kommunikationsnetze. Die große Herausforderung: Der Winter war bereits angebrochen und die Berggipfel waren mit dichtem Schnee bedeckt. Große Bauteile mussten bei Wind und Schnee mit Helikoptern transportiert und installiert werden. Aber nicht alle Bauteile konnten auf dem Luftweg angeliefert werden. Daher transportierte das Projektteam die letzten Materialien zu Fuß die letzten Meter durch den hohen Schnee bis auf die Gipfel der Anden. 

Related Content